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Wollt ihr mehr über Selbsthilfe erfahren, sucht ihr eine passende Selbsthilfegruppe oder können wir euch bei der Neugründung einer Gruppe unterstützen? Dann besucht unsere Webseite, schreibt eine E-Mail oder ruft an. Jeder Kontakt wird vertraulich behandelt.

Der Paritätische
Selbsthilfekontaktstelle Halle-Saalekreis
Merseburger Straße 246, 06130 Halle (Saale)
Telefon: 0345 5204110
Mail: kontaktstelle-shg@web.de
Web: www.kontaktstelle-shg.de
Am Montag den 28. Nov. 2022 findet von 10 bis 12 Uhr im kleinen Saal im Stadthaus (Marktplatz 2, Halle (Saale)) das nächste Forum mit dem Thema: „Sicherheit im Alter“ statt.

Polizeioberkommissar Alexander Junghans und Kriminalkommissar Marco Sehnert sprechen zum dem Thema "Sicher zu Hause, unterwegs und im digitalen Raum"

Selbstverständlich werden Beratungen, Gespräche und Informationen stattfinden. Partner dafür sind zum Beispiel: Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V., Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt und die Selbsthilfekontaktstelle Pflege Halle (Saale)
Wir unterstützen Sie bei der Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe. Hier gibt es von der Organisation über die Bekanntmachung bis zu den ersten Treffen viel zu erledigen, bevor sich eine Gruppe erstmals trifft. Eine Förderung durch die Krankenkassen ist dabei möglich. Beratung hierzu bieten wir ebenfalls an.
In Selbsthilfegruppen lassen sich Kontakte zu anderen Menschen knüpfen, die die mit einer Erkrankung verbundenen Beschwerden, Gefühle und praktischen Probleme kennen. Dort ist es möglich, sich über Themen auszutauschen, die vielleicht mit nicht erkrankten Menschen schwierig zu besprechen sind. Das kann eine große Entlastung sein. Tipps und Erfahrungen mit ebenfalls Betroffenen auszutauschen, ist die Kernidee der Selbsthilfe
Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe ist in der Regel kostenlos.
Wenn eine Selbsthilfegruppe für einige Treffen fachliche Unterstützung in Anspruch nimmt, eine Referentin engagiert oder auch eine andere Unternehmung plant, die mit Kosten verbunden ist, wird gemeinsam geklärt, wie die nötigen Mittel aufgebracht werden, z. B. durch Umlage auf alle Gruppenmitglieder oder auch über Förderanträge.
Wir beraten Interessenten bei der Suche nach einer thematisch passenden Selbsthilfegruppe, betreuen bestehende Gruppen bei Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit, zur Gestaltung der Gruppenarbeit, bei der Suche nach Räumen oder der Finanzierung der ehrenamtlichen Arbeit.
In Deutschland gibt es eine sogenannte „Patientenverfügung“. Darin kann man schriftlich für den Fall der Entscheidungsunfähigkeit im Voraus festlegen, ob und wie man in bestimmten Situationen ärztlich behandelt werden möchte. Zu einer Entscheidungsunfähigkeit kann es beispielsweise kommen, wenn man in Folge eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr in der Lage ist, den eigenen Willen zu äußern. Haben Sie eine solche Patientenverfügung?
28% haben diese Frage mit Ja beantwortet, dagegen stehen 72% Nein.
Wobei mit zunehmenden Alter das Vorhandensein einer Patientenverfügung zunimmt.
Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Es hilft, sich bewusst zu machen, dass die Depression eine Krankheit ist wie andere auch. Antriebslosigkeit, Traurigkeit oder Entscheidungsschwierigkeiten sind die Symptome – keinesfalls Ausdruck persönlichen Versagens. Scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe zu suchen. Sie können gegenüber Familie, Freunden, Nachbarn und Arbeitskollegen ruhig offen mit Ihrer Erkrankung umgehen, wenn Sie das wünschen. Offenheit hilft, Missverständnissen und Stigmatisierung entgegenzuwirken.
Für eine erfolgreiche Behandlung ist es wichtig, die verordneten Medikamente regelmäßig und ausreichend lange einzunehmen und an den Therapien teilzunehmen. Wenn es Ihnen am Anfang schwer fällt, können Sie vielleicht einen Angehörigen oder Freund bitten, Sie zu unterstützen.
Mit dem neuen Podcast „ausgesprochen menschlich – Selbsthilfe auf Sendung“ der AOK Sachsen-Anhalt erhalten Betroffene seit Februar 2022 ein neues Forum.
Hierzulande gibt es mehr als 900 Selbsthilfegruppen und 40 Verbänden. Mit ihrem neuen Podcast „ausgesprochen menschlich – Selbsthilfe auf Sendung“ möchte die AOK Sachsen-Anhalt diesen Betroffenen und Angehörigen Gehör verschaffen und für chronische Erkrankungen und Behinderungen sensibilisieren.
Einmal im Monat teilen die Gäste des Podcasts ihr Know-how, berichten über persönliche Erfahrungen, ermöglichen Einblicke in die Arbeit verschiedenster Organisationen und geben wertvolle Impulse für ein Leben mit chronischer Erkrankung oder Behinderung.
Der Podcast „ausgesprochen menschlich – Selbsthilfe auf Sendung“ erscheint monatlich und ist jederzeit hier abrufbar. 
https://ausgesprochen-menschlich.podigee.io/

Foto von George Milton

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